Monatseinkommen und Stundenlohn


Für einen regelmäßigen Geldeingang empfiehlt sich die Teilnahme bei mehreren Anbietern für bezahlte Umfragen

Man kann zwar auch Geld verdienen, wenn man nur bei einem Onlinepanel angemeldet ist, allerdings schafft man es dabei nicht jeden Monat erneut die Auszahlungsgrenze zu erreichen.

  1. Aktiv sein!
  2. Monatliches Einkommen
  3. Stundenlohn

Wer einen monatlichen Geldeingang vorzieht, der muss bei mehreren Marktforschungsfirmen aktiv sein und an deren Umfragen teilnehmen. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass man pro Meinungsforschungsinstitut meist nur ein paar wirklich lukrative Umfragen im Monat zur Teilnahme angeboten bekommt.

Die meisten die ernsthaft Geld mit Umfragen verdienen, selektieren bei den Umfragen und machen bei den schlecht vergüteten nicht mit. Wer viel Zeit hat, kann natürlich dennoch an den weniger gut bezahlten Umfragen teilnehmen, dagegen spricht an sich nichts.

Nichtsdestotrotz wird man auch in diesem Falle nur monatliche Auszahlungen erreichen, sofern man bei mehreren Onlinepanels aktiv ist.

Hinweis: Einige wenige Panels schließen die gleichzeitige Mitgliedschaft bei einem Konkurrenten aus (z.B. Nielsen IQ und Gfk MachMit).

Erzielbares Einkommen pro Monat mit Umfragen

Befragungen unter unseren Lesern bzw. innerhalb der Umfragencommunity haben ergeben, dass die Einkommensverhältnisse durch die Teilnahme an bezahlten Umfragen stark schwanken.

Ein großer Anteil der Nutzer, der das ganze wirklich nur zum Spaß macht verdient bis zu 30 Euro pro Monat. Eine ebenso große Gruppe verdient zwischen 30 und 70 Euro, wobei hier wöchentlich schon so einige Umfragen zu absolvieren sind.

Noch aktivere Teilnehmer kommen auf über 80 Euro oder teils auch über die 100 Euro hinaus. Dafür sind dann aber wöchentlich bereits mehrere Stunden fest einzuplanen.

Nur ein kleinerer Teil der Nutzer verdient deutlich mehr als 100 Euro und eine sehr begrenzte Teilnehmerzahl kommt über 200 Euro oder darüber hinaus. Dazu gibt es noch ein paar Nutzer, die deutlich mehr verdienen im Monat aber diese sind statistisch absolut in der Unterzahl. Die Teilnahme an Umfragen bleibt also ein kleines aber nicht zu verachtendes Nebeneinkommen für viele Nutzer.

Mit bezahlten Umfragen kann man also ein bischen Geld dazu verdienen. Reich werden oder einen regulären Job ersetzen kann man damit jedoch nicht!

Hinweis: Bei bezahlten Umfragen steht man in keinem Angestelltenverhältnis oder ähnlichem. Bezahlte Umfragen sind kein Jobersatz, man erhält eine Aufwandsentschädigung pro abgeschlossener Umfrage. Man erhält keinen festen Stundenlohn und man ist selbst dafür verantwortlich, wieviel man verdient und wie man die Auszahlungsoptionen gestaltet.

Realistischer Stundenlohn bei bezahlten Umfragen

Bei bezahlten Umfragen erhält man keinen festen Stundenlohn ausgezahlt. Pro Umfrage erhält man eine sog. Aufwandsentschädigung in Höhe von x Euro. Es ist jedoch möglich einen rechnerischen Stundenlohn zu ermitteln.

Aus unseren teaminternen Erfahrungen heraus ebenso wie aus Gesprächen mit Lesern kann man mit Umfragen umgerechnet auf einen ganz passablen Stundenlohn kommen. Dieser liegt bei den meistern Teilnehmern im Bereich zwischen 4 und 7 Euro pro Stunde. Update: Inzwischen ist der rechnerische Stundenlohn aus meiner Erfahrung heraus eher gestiegen. Aktuell sind es bei mir zwischen 6 und 10 € die ich mit bezahlten Umfragen verdienen kann. Das war aber auch nötig wegen der anhaltenden Inflation. Somit sind bezahlte Umfragen immer noch ein netter Nebenverdienst.

Hinweis: Um den eigenen rechnerischen Stundenlohn zu ermitteln, geht man folgendermaßen vor: Man nimmt über mindestens eine Stunde lang an mehreren Umfragen teil. Den daraus resultierenden Gesamtverdienst teilt man durch die Anzahl der geleisteten Minuten. Das Ergebnis wiederum wird mit 60 (Minuten) multipliziert und man erhält den durschschnittlichen Stundenlohn.

Selbst wenn ein bestimmtes Panel sehr viele Umfragen anbietet wie z.B. Lifepoints oder Toluna, muss man immer bedenken, dass man nicht immer für jede Umfrage qualifiziert ist, also zur gesuchten Zielgruppe gehört.

Aus all diesen Erwägungen bzw. auch den durchlebten Erfahrungen unserer Teammitglieder, Mitglieder und Leser heraus ist es essentiell, bei mehr als einem Onlinepanel aktiv zu werden. Sonst schafft man es erfahrungsgemäß einfach nicht monatlich über die Mindestauszahlungsgrenze zu gelangen.

Als Mitglied mehrerer Panels hingegen, kann man sich über ein paar Monate hinweg das Geld auf dem virtuellen Geldkonto ansparen und dann einmal im Monat beim entsprechenden Panel die Auszahlung anfordern. So schafft man es auf längere Sicht jeden Monat eine Auszahlung zu erhalten, in dem man immer abwechselnd bei einem der Onlinepanels die Auszahlung anfordert.

Dies ist meiner Meinung bzw. Erfahrung nach der wichtigste Tipp im Umgang mit bezahlten Umfragen, sofern man regelmäßig Geld verdienen möchte!

Diese Panels gehören zu den Besten der Branche:


Platz Link Umfrage / € Umfragen / Monat Testbericht
1. Toluna.com ~ 3 Euro Viele Erfahrungen
2. Lifepointspanel.com ~ 5 Euro Viele Erfahrungen
3. Swagbucks.com ~ 4 Euro Viele Erfahrungen
4. Consumer-Opinion.de ~ 6 Euro Mittel Erfahrungen
5. Casa-Doe.com ~ 1,5 Euro Viele Erfahrungen
6. Myiyo.com ~ 2,5 Euro Mittel Erfahrungen
7. I-Say.com ~ 3 Euro Mittel Erfahrungen
8. Surveoo.com ~ 4 Euro Mittel Erfahrungen
9. Entscheiderclub.de ~ 4 Euro Mittel Erfahrungen
10. Yougov.com ~ 3,5 Euro Viele in Arbeit
11. Meinungsort.de ~ 6 Euro Mittel Erfahrungen
12. Loopsterpanel.com ~ 5 Euro Viele in Arbeit
 
Erneute Prüfung Testphase
13. Meinungsstudie.de ~ 6 Euro 2023 Erfahrungen
14. Mafo.de ~ 6 Euro 2023 Erfahrungen
15. Norstatpanel.com ~ 3 Euro 2023 Erfahrungen
16. Keypanel ~ 4 Euro 2023 Erfahrungen
17. Refero ~ 6 Euro 2023 Erfahrungen
 
Ausgeschiedene Panels ↓ Grund
18. Gratispoints ~ 3 Euro unseriös Erfahrungen
19. Euroclix ~ 6 Euro Anmeldestop Erfahrungen
20. Global Test Market ~ 6 Euro Umfirmierung Erfahrungen
21. MySurvey ~ 4 Euro Umfirmierung Erfahrungen

Angegeben: Maximal erreichter Verdienst pro Umfrage und "durchschnittliche" Anzahl von Umfragen pro Monat (Wert ist Profilabhängig).

Ausführlicher Umfragenvergleich


Letztes Update am: 02.07.2024

News:

03.07.2024 - GfK Studie enthüllt: Luxemburger haben laut Umfrage am meisten Geld für Ausgaben im Einzelhandel übrig. Mit 12.067€ führen die Menschen aus dem Benelux Land die Kaufkraftskala an, dicht gefolgt von der Schweiz mit 11.617€. Deutsche haben durchschnittlich nur 6667€ Ihrer Einkünfte und Nebeneinkünfte übrig für derartige Käufe.

13.03.2024 - Bettina Saffer und Edvin Babic ins Ipsos Führungsteam berufen. Das Marktforschungsinstitut Ipsos hat kürzlich die Mitarbeiter Edvin Babic und Bettina Staffer ins Führungsteam geholt. Saffer übernimmt die Führung des Brand Cluster Leads übernommen und Babic agiert als neuer Abteilungsleiter der Bereiche Qualitative Forschung und User Experience.

16.02.2024 - Die größtem Umfrageunternehmen in Deutschland (nach Umsatz) sind weiterhin die GfK Gruppe, Kantar Deutschland, Ipsos, das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft, die GIM Gruppe Heidelberg, Psyma Group AG, Mindline Hamburg, Verian, Skopos und die Foerster und Thelen Group.

11.08.2023 - Prof. Dr. Christa Wehner gibt Leitung des Studiengangs Marktforschung und Konsumentenpsychologie an der Hochschule Pforzheim an Prof. Dr. Ulrich Föhl weiter.

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29.07.2023 - Das französische Marktforschungsunternehmen Ipsos verliert 3,1 Prozent an Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im vorvergangenen Jahr konnte das französische Marktforschungsunternehmen Ipsos noch ein organisches Wachstum von 17,9 Prozent im Vergleich zu 2020 verbuchen.

06.06.2023 - Lesenswert: Florian Preusser und Jon Puleston mit Ihrer Einschätzung über die Weiterentwicklung der Einbindung von Menschen mit Beeinträchtigung in die Marktforschung.

06.06.2023 - Joachim Bacher gründet mit der JBC Sportresearch GmbH ein neues Marktforschungs-Startup mit Spezialisierung auf Erkenntnisse aus dem Bereich Sport / Sportwissenschaften.

12.05.2023 - Marktforscher Cint schließt Quartalsbericht mit signifikanten Umsatzrückgang in Höhe 11,1 Prozent im Q1/2023 ab.

18.03.2023 - Zusammenschluss internationaler Marktforschungsverbände: ESOMAR, Market Research Society, SampleCon und Insights Association gehen gemeinsame Wege zur Bekämpfung systematischen Betrugs in der Datenerherbung und Verbesserung der Datenqualität.

12.02.2023 Das britische Boulevardblatt "The Sun" startet eigenes Marktforschungsangebot. Als Befragte dienen dem Neueinsteiger im Bereich Marktforschung die eigenen Leser der Onlineausgabe. Wie innerhalb der Leserschaft spezielle Zielgruppen angesprochen werden können bleibt unklar.

01.01.2023 - Neuer Deutschland Chef bei Ipsos. Dr. Christoph Preuß übernimmt zum heutigen Tage die Aufgaben des Geschäftsführers und löst Ralf Ganzenmüller ab.

05.12.2022 - Heiko Goethe scheidet zum Jahresende 2022 als Geschäftsführer vom Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V. (BVM) aus. Die Stelle soll im ersten Halbjahr 2023 neu besetzt werden.



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